In ein paar Minuten seid ihr schlauer. Hier kommt nämlich meine Berichterstattung das Zhongqiujie betreffend.
Zum Mondfest gibt es mehrere Sagen. Nach einer rührt das Mondfest von der Legende (Cháng'é bēnyuè) um den Helden Hou Yi her. In der Vorzeit gab es zehn Sonnen, die die Erde vertrockneten und die Ernte verdorren ließen. Hou Yi bestieg den Gipfel des Kunlun-Berges, schoss neun Sonnen herunter und befahl der letzten Sonne, jeden Tag pünktlich auf- und unterzugehen.
"Na da können wir ja mal froh sein, dass Herr Hou das für uns geklärt hat. Puhhh...Glück gehabt"Von einer Göttin hatte Hou Yi eine Pille der Unsterblichkeit bekommen. Seine Frau Chang'e schluckte diese Medizin und schwebte daraufhin zum Mond empor. Dort baute sie sich einen Palast, in dem sie seitdem lebt.
Tja und dieses Fest wird nun jedes Jahr am 15. Tag des 8. Mondmonats gefeiert, indem man Mondkekse mit allerlei verschiedener Füllung in sich reinschiebt, plaudert und den Mond am Abend bewundert. Wir hatten sogar Glück. Hier in Chengdu seh ich eigentlich eher selten den Himmel, doch diese ganz bestimmte Nacht (25.09.2007) war zauberhafterweise auch hier eine Klare. Juhuuuuu...wir ham aufm Balkon gestanden und uns gefreut :-)
Wir Bremer Mädels waren also zu unserer Lehrerin Frau Shi zum Essen eingeladen.Und das ham wir ihr mitgebracht. Blumen!
Aber jetzt mal ehrlich: Ich find die absolut lecker. Jetzt nicht unbedingt mit Bohnenfüllung, aber die mit Ei und Salami sind der reinste Gaumenschmaus. Unsere Faru Shi war auch nur damit beschäftigt ihre Kekse an uns zu verfüttern.
Fragt sich jetzt nur, was diese Kekse mit dem Mondfest und seiner Sage zu tun haben???
Wenn ihr es wisst, gebt mir doch bitte Bescheid.
15 meter lang ist diese Gedichtrolle.Ich hab übrigens auch angefangen Kalligraphie zu lernen.
Bin jetzt stolze Besitzerin von Pinsel, Tusche und Reispapier.
Die Buleimeiban/ Bremer Klasse(mit dabei: Anna und Marek, sowie Herr Ding und Frau Shi, Lynna war leider karnk)
Ganz großes Dankeschön an Frau Shi und ganz besonders an ihre Haushälterin, die den Reis verkochte und den Boden so gründlich gereinigt hatte, dass unsere Füße nach dem Abend einen gesunden schwarzen Teint hatten...hehe :-)
Ja die Haushälterinnen hier in China nehmen das nicht so genau. Das hat Maggie auch schon zur Genüge spüren müssen.
Ihr Lieben,
ich hoffe ich habe euch einen kleinen Einblick in eines der traditionellen chinesischen Feste geben können?!
Fühlt euch umarmt,
eure Begga*








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